REFERENZBEISPIELE - ABFALLWIRTSCHAFT

 

Referenzbeispiel

  • Projektreferenz:

  • Wunstorf, „Fulgurit-Asbestzementschlammhalde“

  • Auftraggeber:

  • Forschungsvorhaben von BIG und der Leuphana-Universität Suderburg

  • Ausführungszeitraum:

  • 2006 bis 2012

  • Projektgegenstand:

  • Planungsleistungen zur Nachnutzung einer Altablagerung

     

    Die Prof. Burmeier Ingenieurgesellschaft mbH bearbeitet zusammen mit der Leuphana-Universität, Lüneburg, das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Forschungsvorhaben „Nachnutzung von Altablagerungen an der Peripherie eines städtischen Raumes am Beispiel der Fulgurit-Asbestzement-schlammhalde in Wunstorf, Region Hannover („NAPS“)“ im Rahmen des BMBF-Förderschwerpunktes „Forschung für die Reduzierung der Flächeninanspruchnahme und ein nachhaltiges Flächenmanagement (REFINA)“. Dabei soll nachgewiesen werden, ob und unter welchen naturwissenschaftlich-technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen Altablagerungs-standorte für eine Nachnutzung als Fläche für Gewerbe-, Industrie- oder ggf. auch Wohnnutzung hergerichtet werden können und in welcher Weise die beteiligten Akteure zur Umsetzung solcher Projekte zusammenarbeiten sollten. Als Demonstrationsstandort für das Forschungsvorhaben ist die Fulgurit-Halde in Wunstorf ausgesucht worden, auf der über Jahrzehnte Produktionsrückstände aus der Herstellung von Asbestzement-Erzeugnissen im Spülverfahren abge-lagert wurden.

    Ein wesentlicher Baustein des Forschungsvorhabens ist die Erstellung einer Machbarkeitsstudie mit Bezug auf die angestrebte Nachnutzung. Auf der Grundlage einer genauen Beschreibung der Ablagerung und ihres Ablagerungsinventars wurden technische Lösungen zur Herstellung bebaubarer Flächen entwickelt und hinsichtlich ihrer Durchführbarkeit, vor allem in genehmigungsrechtlicher Hinsicht, bewertet. Hierzu gehörte auch
    die Ermittlung der erforderlichen Kosten.

    Zur Vorbereitung dieser Machbarkeitsstudie waren Untersuchungen der Ablagerung (Asbestzementschlämme) zur Beschreibung des Ablagerungsmaterials als Abfall und zur Vorhersage der Umweltauswirkungen von Sanierungsmaßnahmen erforderlich.

    • Erkundung des Ablagerungskörpers
    • Bestimmung des Gesamtvolumens der Fulgurit-Halde
    • Erkundung des Haldenumfeldes zur seitlichen Abgrenzung
    • Ermittlung der Faserfreisetzung beim Abtrag der Fulgurit-Halde im Rahmen eines pilotartigen Feldversuches


    Auf Grundlage der Ergebnisse aus den durchgeführten Untersuchungen wurde eine Machbarkeitsstudie zur Sanierung der Fulgurit-Halde erstellt, in deren Ergebnis eine externe Deponierung der Asbestzementschlämme in einem Monopolder auf einer Hausmülldeponie als Vorzugsvariante hervorging.

    Derzeit erfolgt die planerische Vorbereitung der Sanierung der Fulgurit-Halde in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden.

     

     

    Prof. Burmeier
    Ingenieurgesellschaft mbH

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