REFERENZBEISPIELE - FORSCHUNG/ENTWICKLUNG

 

Referenzbeispiel

  • Projektreferenz:

  • Projekt KORA

  • Auftraggeber:

  • Region Hannover, Fachbereich Umwelt

  • Ausführungszeitraum:

  • 2003 bis 2007

  • Projektgegenstand:

  • Koordinierung des Projektverbundes „Hannover-Südstadt“ im Rahmen des BMBF-Förderschwerpunktes „KORA“

     

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat 2000 ein Forschungsvorhaben "Kontrollierter natürlicher Rückhalt und Abbau von Schadstoffen bei der Sanierung kontaminierter Böden und Grundwässer (KORA)“ ausgeschrieben. Gegenstand des Forschungsvorhabens, das anhand von 18 verschiedenen, jeweils branchentypisch belasteten Standorten (u.a. Raffinerien, Gaswerke, Chemiewerke, Deponien und Rüstungsaltlastenstandorte) durchgeführt und von einer Reihe von standortübergreifenden Forschungsvorhaben begleitet wird, ist die systematische Erforschung der Bedingungen, unter denen eine „Natural Attenuation“ im Grundwasser stattfindet und welche Auswirkungen auf die Grundwasserbelastungen sich längerfristig daraus ergeben. Am Ende des Verbundvorhabens soll die Frage beantwortet werden, ob der natürlicher Rückhalt und Abbau von Schadstoffen für bestimmte Schadstoffe unter definierten und kontrollierten Bedingungen eine weitergehende aktive Sanierung der Grundwasserbelastungen überflüssig machen kann.

    Zur Bearbeitung des Standortprojektes „Hannover-Südstadt“, einer Grundwasserbelastung im Wesentlichen mit chlorierten Kohlen-wasserstoffen (LCKW), hervorgerufen durch eine Chemikalienhandlung (Standort der ehemaligen „Kertess-Chemie“) hat sich

    • die Region Hannover,
    • das Niedersächsische Landesamt für Bodenforschung/ Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe und
    • das Institut für Geowissenschaften der Christian-Albrechts-Universität Kiel zu einem Projektverbund zusammengeschlossen.


    Aufgabe der Prof. Burmeier Ingenieurgesellschaft mbH ist in diesem Zusammenhang vor allem die Koordinierung des gesamten Projektverbundes sowie die Berichterstattung gegenüber dem BMBF und der Fachöffentlichkeit im Auftrag der Region Hannover.

    Ziel des Forschungsvorhabens für die Grundwasserkontaminationsfahne des Standortes war es, ein Verständnis der im Grundwasserkörper ablaufenden Prozesse zu bekommen, um daraus eine Prognose der zukünftigen Entwicklung der Schadstoffe ableiten zu können. Damit sollte die Frage beantwortet werden, ob sich die Kontaminationsfahne räumlich verlagert, ob die Konzentrationen zurückgehen und in welchen Zeiträumen die Belastungen bis auf ein akzeptierbares Niveau abfallen. Damit sollte am konkreten Beispiel die Frage der bei LCKW-Verunreinigungen auftretenden Phänomene untersucht und dabei verallgemeinerbare Aussagen zum Verhalten dieser häufigen Art der Grundwasserverunreinigung gewonnen werden.

    Prof. Burmeier
    Ingenieurgesellschaft mbH

    Steinweg 4

    30989 Gehrden

    T  05108 921720

    F  05108 921729

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    I   www.burmeier-ingenieure.de

     

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