REFERENZBEISPIELE - LIEGENSCHAFTSENTWICKLUNG

 

Referenzbeispiel

  • Projektreferenz:

  • Langelsheim, Frau Sophienhütte (Süd)

  • Auftraggeber:

  • Stadt Langelsheim

  • Ausführungszeitraum:

  • 1999 bis 2005

  • Projektgegenstand:

  • Liegenschaftsentwicklung


    Das Gelände der ehemaligen Frau Sophienhütte in Langelsheim ist durch eine lange bergbauliche und industrielle Nutzung geprägt. Als Folge hiervon wurden hohe bis sehr hohe Konzentrationen an Schwermetallen im Boden als auch in niedrigeren Konzentrationen im Grundwasser gemessen.

    Für die Stadt Langelsheim ist die Ausweisung neuer Gewerbeflächen von zentraler Bedeutung, um die ökonomische Entwicklung der Stadt voranzutreiben. Vor diesem Hintergrund wurde von der Prof. Burmeier Ingenieurgesellschaft mbH ein grundstücksübergreifender, dem Gefahren-potential gerecht werdender, an einer gewerblichen Folgenutzung ausgerichteter, wirtschaftlicher Lösungsansatz für die Sanierung und die Wiedernutzung entwickelt. Dieser Lösungsansatz wurde in 1999 in einem Sanierungsrahmenplan dargestellt. Der Sanierungsrahmenplan war im Weiteren die Grundlage für Verhandlungen mit den Sanierungspflichtigen, den zuständigen Behörden, den Investoren und Entwicklungsgesell-schaften sowie den politischen Parteien. Auf der Grundlage des Sanierungsrahmenplans wurde in 2002 ein Sanierungsplan nach § 13 Bundes-Bodenschutzgesetz erarbeitet. Der Sanierungsplan weist als Maßnahmen zur Sicherung des Geländes die Erstellung einer Dichtwand, die Umlagerung und den gesicherten Einbau von mit Schwermetallen belasteten Bodenmaterialien, das Aufbringen einer Zwischenabdeckung und die abschließende Versiegelung des Geländes im Rahmen der Wiedernutzung vor. Nach der Verbindlichkeitserklärung des Sanierungs-plans durch den Landkreis Goslar wurde durch die Prof. Burmeier Ingenieurgesellschaft mbH die bautechnische Umsetzung geplant und in der Ausführung begleitet.

     

    Die Maßnahmen zur Revitalisierung des Altstandortes Frau Sophienhütte (Süd) wurden von der Europäischen Union im Rahmen der Gemeinschaftaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ gefördert.

    Durch die Prof. Burmeier Ingenieurgesellschaft mbH wurden folgende Leistungen erbracht:

    • Projektsteuerungsleistungen
    • Erstellung eines Sanierungsrahmenplans
    • Verhandlungen mit Sanierungspflichtigen, zuständigen Behörden, Investoren, politischen Parteien
    • Erstellung eines Sanierungsplans nach § 13 BBodSchG
    • Ausführungsplanung, Erstellung Verdingungsunterlagen und Vergabe-verfahren für Dichtwand, Zwischenabdeckung und Restschlieg-sicherung
    • Bauüberwachung der bautechnischen Umsetzung
    • Sicherheitstechnische Koordination nach BGR 128
    • Fördermittelmanagement
     

     

    Referenzbeispiel

  • Projektreferenz:

  • Wasserstadt Limmer

  • Auftraggeber:

  • Wasserstadt Limmer GmbH & Co. KG

  • Ausführungszeitraum:

  • 2005 bis heute

  • Projektgegenstand:

  • Liegenschaftsentwicklung


    Im Stadtteil Limmer in Hannover befand sich seit Ende des 19. Jahrhunderts ein Produktionsstandort der Gummiindustrie. Die Grundstücke, die bis etwa 2000 von der Continental AG für die Produktion genutzt wurden, sind zwischenzeitlich brach gefallen. Im Rahmen einer städtebaulichen Sanierungsmaßnahme sollen das Gelände und der angrenzende Stadtteil neu entwickelt und das ehemalige Industrie-grundstück zu einem attraktiven, innenstadtnahen Neubaugebiet für Wohnnutzung umgestaltet werden.

    Die Grundstücke des ehemaligen Continental-Werkes sind durch die jahrzehntelange Nutzung in weiten Bereichen mit unterschiedlichen Schadstoffen belastet. Weiterhin ist auf der Fläche die teilweise ebenfalls belastete Bausubstanz noch erhalten.
    Im Rahmen der Projektentwicklung sind auf dem Weg von der Industriebrache zum Wohnquartier auf einer Fläche von etwa 23 ha umfangreiche Arbeiten erforderlich:

    • Rückbau der vorhandenen Bausubstanz und Entsorgung der dabei an-fallenden Abfälle
    • Umbau und Umnutzung der denkmalgeschützten Bausubstanz
    • Sanierung von Schadstoffen im Boden (Hot-Spots; MKW, CKW)
    • Umprofilierung des Geländes
    • Übererdung der früheren, durch die industrielle Produktion gering schadstoffhaltigen Böden mit sauberem Boden in einer Mächtigkeit > 2 m zur Herstellung einer uneingeschränkt nutzbaren Geländeoberfläche
    • Bau der Erschließungsanlagen (Straßen, Ver- und Entsorgung, Grünflächen usw.)

    Prof. Burmeier
    Ingenieurgesellschaft mbH

    Steinweg 4

    30989 Gehrden

    T  05108 921720

    F  05108 921729

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    I   www.burmeier-ingenieure.de